Schaden vs. Nutzen

Schade ich meiner Gesundheit  mit dem Projekt “IRONMAN”?

So ganz komme ich um die Beantwortung dieser Frage nicht umhin. Dafür wird sie mir von besorgten Mitmenschen zu häufig gestellt.

Klare Antwort: Ich tue meiner Gesundheit auf jeden Fall nichts Gutes. Wenn das meine Absicht wäre, würde ich dreimal pro Woche zur Rückenschule gehen und anschließend mit angezogener Handbremse durch den Stadtwald Walken.

Auf geht´s

Anfällig bin ich aus orthopädischer Sicht vor allem beim Laufen. Anders als beim Radfahren oder Schwimmen ist der passive Bewegungsapparat hier bei jedem Schritt hohen Belastungen ausgesetzt. Nach 20 und mehr  km Laufen weiß ich, wo meine Brustwirbelsäule sitzt. Das liegt natürlich einerseits an meinem immer noch relativ hohen Gewicht, andererseits aber auch daran, dass mir als Neuling im Langzeitausdauerbereich die Bewegungsqualität fehlt, mit der langjährig Trainierte sich auch noch im ermüdeten Zustand bewegen können.

Meiner Ansicht nach birgt es jedoch weit höhere Risiken, einen großen Teil des Tages mit Bier und Chipstüte  auf der Couch zu verbringen. Insofern ziehe ich die vergleichsweise geringe Wahrscheinlichkeit orthopädischer Probleme, die sich aus meinem Vorhaben ergeben könnten,  jederzeit einem metabolischen Syndrom vor, das die fast zwangsläufige Folge des modernen, bewegungsarmen Lebensstils ist.

Sport ist für mich nichts, was man mal schnell ein paar Wochen macht, er ist ein Teil meines Lebens. Ich gehe den unterschiedlichsten sportlichen Aktivitäten nach, seit ich ein kleiner Junge war. Daran wird sich auch bis zu meinem Lebensabend nichts ändern. Es sei denn, dass schwerste Erkrankungen mir die eigenständige Bewegung unmöglich machen.

Zum  Glück bin ich  nicht auf mich allein gestellt. Medizinisch und sportwissenschaftlich bin ich in den besten Händen.

Check

Kleiner Check-up zwischendurch. Andreas überprüft das "Spiel" meiner Gelenke. Alles okay.