Du bist, was Du isst… (…vielleicht…)

Die Zeit der strikt kohlenhydratarmen Diät, wie ich sie in den ersten acht Wochen eingehalten habe, ist passé. Bei 12 bis 15 Trainingsstunden in der Woche achte ich zwar noch darauf, was ich esse, aber die Gabel lege ich erst aus der Hand, wenn ich satt bin. Im Moment nehme nicht weiter ab, halte aber meine 88 kg. Immerhin 12 weniger als zu Beginn. Ab Januar drossel ich die Energiezufuhr wieder. Allerdings nicht soweit, dass ich völlig entkräftet am Lenker klebe. Acht bis zehn Kilo dürfen noch runter. Und das nicht erst zum 1. August, sondern schon ein paar Monate vorher.

Dabei geht es nicht nur dem Unterhautfettgewebe an den Kragen, sondern auch einem Teil der Oberkörpermuskulatur. Das Ergebnis von 30 Jahren Krafttraining ist beim Radfahren ein echtes Problem. Vor  allem an Steigungen liege ich im Wind wie die Eigernordwand.

Ernährung

Jetzt – im Dezember 2009 – esse ich reichlich Eiweiß in Form von Magerquark gemischt mit Proteinpulver, mageres Fleisch und Geflügel, hin und wieder gibt´s ein paar Spiegeleier. Dazu Kohlenhydrate in Form von Pasta, Reis, Vollkornbrot (wenig) und reichlich Gemüse. An Fett esse ich nur das, was die verzehrten Nahrungsmittel natürlicherweise mitliefern. Gebraten wird in Rapsöl, für Salate greife ich zu Olivenöl. Dazu nehme ich verschiedene Proteinkonzentrate,  hoch dosiert Antioxidantien und ein paar Mineralstoffe, z.B. Magnesium.

Alkohol? Natürlich trinke ich zum Abendessen ein Glas Rotwein oder ein Bier. Da halte ich es mit Theophrastus Bombastus von Hohenheim – besser bekannt als Paracelsus: Die Menge macht´s, dass aus einem Ding ein Gift wird…